Julia Glathe

Freiwilligendienst in Ufa, Russland

Ich möchte Russland nicht nur studieren, so wie ich es bisher tat, sondern kennenlernen. In Halle beschäftigte ich mich bisher im Rahmen des IKEAS Studienganges insbesondere mit der Kultur, der Sprache, der Geschichte und der Politik Russlands und Polens. Hier in Ufa möchte ich nun erfahren wie die Menschen in Russland leben, arbeiten, feiern, wie man den Alltag meistert, welche Schwierigkeiten existieren, welche Werte, Wünsche, Hoffnungen vertreten werden und versuchen ihre Sicht auf das Leben und die Welt zu verstehen . Das Zeitungsprojekt Baschkirien Heute erscheint mir als ideale Möglichkeit, um dieses Vorhaben zu verwirklichen. Es erscheint mir außerdem als sehr interessant, dass durch dieses Projekt die Partnerstädte Ufa und Halle jeweils aus der Sicht des Anderen, in meinem Fall Ufa aus der Sicht des Deutschen, vorgestellt werden bzw. in diesen Städten entstandene Eindrücke geschildert werden. Ich hoffe, dass mir durch dieses Projekt neue, spannende Facetten des Lebens begegnen werden und freue mich darauf Russland auf diese Art und Weise etwas näher zu kommen.


Privet !

Wir sind Julia und Uli und machen dieses Jahr den Freiwilligendienst in Ufa. Ein Jahr lang wohnen und leben wir hier und schreiben Artikel für die Internetzeitung der "Freunde Baschkortostans" http://www.baschkirienheute.de/ueber/ueber.htm.

Da uns diese Aufgabe noch genug Freiraum für andere Beschäftigungen lässt, konnten wir bis jetzt eingehend die russische Lebensweise kennenlernen. Ein wichtiger Bestandteil unsrer Arbeit, da wir eben jene Eindrücke in unseren Artikeln verarbeiten. Einen Impuls für hierfür gibt uns besonders das Suchen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in deutscher und russischer Lebensweise. Angefangen beim Heizsystem in den Wohnhäusern, über das Leben im Studentenwohnheim bis hin zur bemerkenswert aufgeschlossenen und gastfreundlichen Mentalität der der Russen.

Da uns bei der Arbeit, das heißt bei der Themenwahl keine Vorgaben gemacht werden gibt einem die Freiheit sich solchen Themen zu widmen, die für einen selbst interessant sind, was die Arbeit gerade so spannend macht. Abgesehen von diesen Freiheiten kommen noch die vielen netten, hilfsbereiten und aufgeschlossenen Leute hier in Ufa dazu, die es einem leicht machen neue Kontakte zu knüpfen und wieder Neues zu erfahren. In diesem Sinne ist das Praktikum ein sehr gelungenes und empfehlenswertes und Programm.

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